Bildergalerien 2017 und 2018

21. Weg der Kristalle auf dem Katzenbuckel am 21.10.2018   

20. Exkursion in die Pfalz nach Neustadt, Haardt  und Mußbach am 28.09.2018  

19. Exkursion in den Exotenwald in Weinheim am 22.07.2018 

18. Exkursion in das NSG Wagbachniederung am 24.06.2018 

17. Feldbegehung rund um Waldhilsbach am 17.06.2018

16. Durch die Hohlwege bei Zeutern am 27.05.2018  

15. Gartenvogel-Zählung bei Wiesenbach am 13.05.2018 
14. Natur aus zweiter Hand: Im Steinbruch Leferenz bei Dossenheim am 15.04.2018  

13. "Stunde der Wintervögel" oberhalb der Elsenz-Aue am 06.01.2018  

12. "Bird Watch Day" bei Wiesenbach / Mauer am 03.10.2017
11. "Derdinger Horn" am 30.09.2017 

10. Exkursion auf die "Hohe Tromm" am 16.07.2017 

09. Französische Ornithologen-Freunde zu Besuch am 02.08.2017

08. Bischofsheimer Wiesen am 15.06.2017

07. Binnendünen und Sandrasen im Hirschackerwald am 21.05.2017 

06 Stunde der Gartenvögel im NSG Kleingemünder Wiesen am 13.05.2017 
05. Mit Staatssekretär Baumann im NSG Kleingemünd am 11.04.2017

04. Lerchenverhörung zwischen Wiesenbach und Mauer am 09.04.2017 

03. Wintergäste am Altneckar zwischen Schwabenheimer Hof und Ladenburg am 26.02.2017

02. Wasservogel_Beobachtung am Neckar am 15.01.2017

01. Stunde der Wintervögel rund um Waldhilsbach am 06.01.2017

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Weg der Kristalle auf dem Katzenbuckel am 21.10.2018

  • Auf dem Weg zum Katzenbuckel, mit 626 m der höchste Berg im Odenwald, blies der Wind so kalt, dass wir erst am Waldrand in der wärmende Sonne zum Königstuhlblick liefen und mit Blick nach Westen im Neckartal noch Nebel sahen, aber auch die neuen Windräder am Greiner Eck und Stillfüssel, die Türme von Königstuhl, Weißer Stein, Teltschikturm und die Dampffahne vom Kernkraftwerk Phillipsburg. Am Himmel kreisten Mäusebussard und Turmfalke und zu hören waren Amsel, Kohlmeise und Kleiber. Dann erklommen wir den Gipfelfelsen und den 1821 erbauten Aussichtsturm mit Fernblick in alle Richtungen. Abwärts folgten wir dem Weg der Kristalle, der mit 10 Informationstafeln die vielen interessanten geologischen Punkte des ehemaligen Vulkans erläutert. Vorbei ging es an der Sprungschanze und dem ehemaligen Gaffstein zum Steinbruchsee, wo die Felswände ein Fenster in die Erdgeschichte darstellen. Nach gemütlicher Einkehr in der Turmschenke fanden wir noch gelb und weiß blühende Wiesenblumen, sowie Schafgarbe, Malve, Flockenblume, Glockenblume, Witwenblume und einige Insekten. Am Heckenrand leuchteten die roten Früchte von Hagebutte, Weißdorn und Pfaffenhütchen. Text: L. Lipponer         In der Galerie sind 15 Bilder von Ingo Pedal

Exkursion in die Pfalz - Neustadt, Haardt, Mußbach am 28.09.2018

Wenigstens einmal im Jahr muss der Mensch in die Pfalz - entweder zur Mandelblüte oder zur Zeit der Weinlese! 

Am 28.09.2018 sollte der Federweiße in Mußbach verkostet werden. 22 Teilnehmer umfasste die Gruppe, die sich zunächst an Sehenswertem in der Altstadt von Neustadt erfreuen und dann den sonnigen und aussichtsreichen Weg über den Ortsteil Haardt antreten konnte. In den Rebanlagen auf dem Weg nach Mußbach fanden sich nicht nur zuckersüße Reste der Lese, sondern auch manche interessante Pflanze und die Blauflügelige Ödlandschrecke. 

Selbstverständlich schmeckte der "Weiße Neue" oder der "Rote Neue" bei der Winzergenossenschaft allen gut. Vom Wetter beflügelt, traten einige Teilnehmer die Rückfahrt über Deidesheim an. Andere nahmen den direkten Weg über Neustadt. Allerdings war das Verkehrschaos auf badischer Seite (wegen Personenschaden) zweifelsfrei nicht von den Organisatoren geplant gewesen!  Text: P. Welker

Exotenwald Weinheim am 22.07.2018

 Beim Start im Weinheimer Schlosspark sahen wir Deutschlands größte Libanonzeder mit einem Stammumfang von 5,20 m, eine alte Eibe, die wie eine Höhle geformt ist, ein alter Ginko und das Mausoleum der Freiherren von Berckheim. Diese gründeten1872 den anschließenden Exotenwald, in dem rund 140 verschiedene Baumarten aus 18 Waldregionen der Erde im milden Klima der Bergstraße in ganzen Waldbeständen gut gedeihen. Die 55 m hohen Mammutbäume sind darunter die höchsten, es gibt Urwelt-, Berg- und Küsten-Mammutbäume. Auch verschiedene Eichen, Kiefern, Tannen, Fichten, Birken, Lebensbäume, Blauglockenbaum, Tulpenbaum, sogar Sumpfzypressen in einem extra aufgestauten Teich gab es zu bestaunen. Von der Vogelwelt waren noch vereinzelt die Mönchsgrasmücke, Zilpzalp, Ringeltaube und Buntspecht zu hören. Schmetterlinge, wie Kaisermantel, Admiral, Bläuling und die Spanische Fahne, auch Russischer Bär genannt, wurden vom Wasserdost oder Disteln angelockt. Nach Ausblicken auf die Burg Windeck und Wachenburg und der stärkenden Einkehr am Marktplatz, bewunderten wir noch die zu jeder Jahreszeit interessanten Pflanzungen im Schaugarten Hermannshof. 

Text: L. Lipponer

Exkursion in das NSG Wagbachniederung am 24.06.2018

Das Naturschutzgebiet erstreckt sich über mehrere ehemalige Klärteiche der Zuckerfabrik in Waghäusel. Zuckerrüben müssen nach der Anlieferung gewaschen werden und das verschmutzte Wasser wird in Klärteiche geleitet, wo sich die Feststoffe absetzen können. Diese Wasserflächen sind inzwischen wichtige Rastplätze für Zugvögel und Nistplätze vor allem für Wasservögel. Der Besuch des NSG und die Beobachtung der Vögel dort lohnt sich und das NSG ist deshalb ein fast jährliches Exkursionsziel unserer Gruppe. Ein Höhepunkt war diesmal der Purpurreiher mit 3 Jungvögeln im gut getarnten Nest!  PeWe  

Feldbegehung rund um Waldhilsbach am 17.06.2018

Die Sonne lachte vom blauen Himmel, als wir vom Alten Schulhaus kommend, die Anhöhe in westlicher Richtung erklommen. Nun lag das über 700 Jahre alte Dörfchen unter uns im Tal des Forellenbachs. Im hohen Gras der noch ungemähten Wiesen summten die Insekten und in den alten Streuobstbeständen zwitscherten allerhand Vögel.  Kuno entdeckte sogar einen Neuntöter, der zu einem geeigneteren Ansitz seines Jagdreviers wechselte.  An den Himbeerhecken links des Weges konnte man ohne Naschen kaum vorbei gehen. Auch Brombeeren standen in voller Blüte und trugen schon grüne Beeren. Es war ein sehr kurzweiliger Weg hinüber zum Gelände des Obst- und Gartenbauvereins, wo wir mit Most-Schorle aus eigener Ernte empfangen wurden.  Das Gelände selbst ist schlichtweg ein Paradies, denn was hier an Pflanzen in ästhetischer Form vereint ist, hatten viele von uns noch nicht gesehen! Wir konnten sogar so manche Beere oder Frucht selbst kosten. Vor lauter Staunen hat keiner die Namen dieser Pflanzen aus aller Welt notiert. Wer sie mit eigenen Augen sehen will, kann die ganze Anlage demnächst beim "Tag der offenen Tür" selbst besuchen.  Es lohnt sich ganz bestimmt (meint P. Welker / PeWe)

Durch die Hohlwege bei Zeutern am 27.05.2018

 Bei Ubstadt-Weiher-Zeutern im Kraichgau führten uns Herr und Frau Merger fachkundig durch verschiedene Hohlwege, die im lockeren Lößboden vor allem durch das Befahren mit Fuhrwerken und das Auswaschen durch Regen entstanden sind. Im Altackerhohlweg waren helle Schichten aus der Zwischeneiszeit und dunklere Löß-Schichten aus der Eiszeit zu erkennen, die vom Westwind hier abgelagert wurden. Im unteren Bereich bilden sich „Lößkindel“ durch auskristallisierten Kalk. Die Vegetation ist so vielseitig, so dass wir bei dem schönen Sommerwetter sehr viele Pflanzen zu sehen bekamen: ein weißblühender Ziest, Sommerwurz (ohne Chlorophyll), Labkraut, Ackerwachtelweizen, Berufkraut, Salomonsiegel, Tüpfelfarn, Schöllkraut, Waldrebe mit dicken „Lianen“, Teufelskralle, Knabenkräuter, Bocksriemenzunge, Feldmannstreu, Schöllkraut, Zweiblatt, Hohlzahn, Klappertopf, Wiesenbocksbart. Wir sahen die Raupen der Gespinstmotten, Dachsbauten, Schmetterlinge und in der Hirschhohle einen großen männlichen Hirschkäfer. Hier wurde die Lößschicht teilweise bis zur darunterliegenden Keuper-Mergelschicht abgeschwemmt. Nach einer Vesper-Pause im „Himmelreich“, ging es in die Galgenhohl mit der mächtigsten Lößschicht von 13 m.  Zu hören waren die Stimmen von Pirol, Singdrossel, Zilpzalp, Mönchsgrasmücke, Dorngrasmücke, Gartengrasmücke, Gartenrotschwanz, Rotkehlchen, Kohlmeise, Buntspecht, Kleiber, Kolkrabe, Kuckuck, Grünfink, Stieglitz, Ringeltaube, auch Milan, Mäusebussard  und Rabenkrähen waren zu sehen.

 

Nach der stärkenden Einkehr im Glashaus in Bad Mingolsheim zeigten uns das Ehepaar Merger noch das imposante Naturdenkmal Posidonienschiefer-Grube in Bad Langenbrücken. L. Lipponer

 

Gartenvögel bei Wiesenbach am 13.05.2018

Vom Parkplatz Kühberghütte starteten 10 Interessierte, um vom Kapellenweg am Biddersbach entlang Richtung Langenzell zu beobachten, welche Vögel jetzt aktiv sind. In den Gärten konnte man Haussperlinge und Stare erkennen, aber im dicht begrünten Waldrand waren sie nur durch ihren Gesang zu erkennen. Auch Wasserfrösche waren am kleinen Teich mit Schilfrohr zu hören und am leicht bewölkten Himmel kreisten die Greifvögel. Blühende Pflanzen, wie Kuckuckslichtnelken, Bocksbart, Wiesensalbei, Witwenblumen begleiteten uns am Wegesrand. Text: Liese Lipponer 

 

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Ergebnis der Vogelzählung:

1. Stunde (vom Ortsausgang Wiesenbach über Rückhaltebecken, Teich (Naturschutzgebiet) bis zur Marienkapelle:
4 Amseln, 3 Haussperlinge, 2 Hausrotschwänze, Star, 4 Mönchsgrasmücken, 4 Buchfinken, 1 Zaunkönige, 1 Ringeltaube,  Mäusebussard, Teichrohrsänger, 2 Kohlmeisen, also 11 Arten. 
2. Stunde (von der Kapelle durch den Wald und oben an den Obstwiesen vorbei zum Parkplatz Kühberghütte, mit einem Abstecher in die Felder:

5 Amseln, 3 Mönchsgrasmücken, 4 Buchfinken, Zaunkönig, Zilpzalp, 3 Stare, Goldammer, 4 Kohlmeisen, 2 Mäusebussarde, Blaumeise, 2 Ringeltauben, 2 Rotmilane, Elster, 3 Rabenkrähen, 2 Dorngrasmücken, also 15 Arten. 

Noch ein paar Stichworte zur Exkursion (von Gertraude Debon): 

Teilnehmer: 10, Wetter: sehr angenehm zum Laufen, erst Sonne, dann Wolken, die bedrohlich wurden, aber keinen Regen brachten. Interessant war der Teichrohrsänger, den wir nur hören konnten, weil wir den Abstecher in das Naturschutzgebiet machten. Vergeblich suchten wir in dem wasserbecken hinter der Kapelle, durch das die Quelle fließt, nach Feuersalamandern. Vergeblich auch nach Rotkehlclhen, Grünfinken und Spechten, die wir erwartet hätten - immerhin waren wir im Ganzen weit über zwei Stunden unterwegs. Erfreulicher Abschluß waren die beiden Rotmilane und die Dorngrasmücken.
Am Wegrand blühte üppig Einheimischer Schneeball mit seinen an Hortensien erinnernden weißen Blüten und auf der Wiese fanden wir u. a. Wiesenbocksbart und Salbei. Text: Gertraude Debon

Natur aus „Zweiter Hand“ im Steinbruch Dossenheim, 15.04.2018

  In Dossenheim wurde Porphyr in mehreren Steinbrüchen abgebaut. Der Steinbruch „Leferenz“ ist von der Rheinebene her kaum sichtbar, weil die ursprünglichen Hänge weitgehend stehen blieben und das Gestein dahinter abgebaut wurde. Im weitläufigen Areal haben inzwischen eine Reitervereinigung, ein Bogenschützenverein und die Feldbahn-Sammlung der Familie Schilling eine Bleibe gefunden. Die interessanten Erklärungen von Herrn Schilling sowie die Fahrt mit der Feldbahn waren ein ganz besonderes Erlebnis. Über die Feldbahn und andere Fahrzeuge der Schillings kann man sich im Internet ausführlich informieren: https://feldbahn-dossenheim.de.tl/

Bei dem sich anschließende Rundgang durch das rekultivierte Gelände mit Amphibienteichen, interessanten Schautafeln des „Geo-Parks“, durch den ursprünglichen Wald und das „Weinberghütten“-Freizeitgelände zeigte sich die ganze Kraft der Natur und des Frühlings der sonnenverwöhnten Bergstraße. Fleißig wurden Blüten und Insekten digital aufgenommen, leider aber nicht das vielstimmige Konzert der gefiederten Freunde ringsum. Rotkehlchen, Zaunkönig, Mönchsgrasmücke, Singdrossel, Blau- und Kohlmeisen bleiben in Erinnerung. 

Nach der Schwerarbeit im Steinbruch war das gemeinsame Mittagessen im Schützenhaus bei "Hendesse" ein krönender Abschluss. Text + Bilder: Peter Welker 

Stunde der Wintervögel oberhalb der Elsenz-Aue am 06.01.2018

An einem Hochwassertag mit Absperrung des Neckarlauers, sah man an der Mühlgasse den erhöhten Wasserstand der Elsenz und einen vom Biber abgenagten Baumstamm direkt gegenüber. Wir starteten unseren Beobachtungsgang am alten Viehweidenweg, der zwischen dem Bannwald Hollmuth und dem Naturschutzgebiet Elsenztal-Hollmuthhang verläuft. Bis in die 50er Jahre war die Elsenzaue eine Jungvieh-Weide des Landkreises, heute weiden hier nur ein paar Schafe in einem eingezäunten Areal für hydrologische Messungen.

Wir hörten einige Amseln und Blaumeisen, viele Kohlmeisen und je einen Eichelhäher, Tannenmeise und Buchfink. Am Himmel flogen 7 Gänse in V-Formation, leider war die Art nicht zu erkennen. Am Grillplatz vorbei, gesäumt von alten Eichen kamen wir auf matschigem Weg zu 2 kleinen Teichen. Dann fing es an zu regnen und wir machten uns durch den Hollmuth-Wald auf den Rückweg. Hier sieht man viele umgestürzte Bäume, weil im Bannwald nichts entfernt wird. Im Wald waren noch mehrere Kleiber und eine Schwanzmeise zu hören, so dass wir an diesem Tag nur auf 9 gesichtete oder gehörte Vogelarten kamen. Text: L. Lipponer / Bilder: P. Welker

Bird-Watch-Day bei Wiesenbach / Mauer am 03.10.2017

Am Treffpunkt Neckarlauer begrüßten uns heute viele Stadttauben, Lachmöwen und einige Stockenten. Leider war der Himmel ziemlich bewölkt, so dass auf der freien Feldfläche bei Wiesenbach außer einem kleinen Schwarm Finken keine Zugvögel zu sehen waren. Aber die Vögel auf Getraudes schönem Regenschirm und viele andere konnten wir sehen oder hören, wie Zaunkönig, Hausrotschwanz, mehrere Amseln, Kohlmeisen, Blaumeisen, Haussperlinge, Rabenkrähen, Goldammern, Grünspechte, Buchfinken, einen Mäusebussard und einen rüttelnden Turmfalken. Bis zur Höhe von 226 m beim Wasserbehälter blühten unterwegs Kreuzkraut, Berufkraut, Nachtkerze, weiße und rote Lichtnelken und im Wald eine Nesselblättrige Glockenblume mit großen blauen Blüten. Dort hörten wir noch Rotkehlchen, Kleinspecht, mehrere Eichelhäher, Buntspechte und Buchfinken, so dass insgesamt 19 Vogelarten beobachtet wurden.

L. Lipponer    //   Alle 8 Bilder hat Ingo Pedal aufgenommen.

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Auf dem Derdinger Horn am 30.09.2017

 Das Derdinger Horn ist eine langgezogene Erhebung bei Oberderdingen, mitten im Kraichgau. Gleich am Parkplatz vom Weinplateau sind viele Rebsorten angebaut und beschrieben, sie luden gleich zum Probieren der Trauben ein. Beim geologischen Fenster waren die verschiedenen Keuperschichten, ein Wechsel von Ton- und Sandsteinen, Gipskeuper, Schilfsandstein und Löß zu erkennen. An den Mauern der Weinberge kamen bei herrlichem Sonnenschein viele Mauereidechsen hervor und an den Randstreifen, mit Wegwarte, Rainfarn, wilder Majoran, Storchenschnabel, Goldrute, Leinkraut sahen wir viele Schmetterlinge wie den Mauerfuchs, Bläulinge, Kohlweißlinge und verschiedene Heuschrecken, u.a. die blauflügelige Ödlandschrecke. Im feuchteren Tal und dem ausgetrockneten Bernhardsweiher wachsen Orchideen, Streifenfarn, Wiesensalbei, Zweizahn, Knöterich und Strandampfer. Von der Vogelwelt ließ sich nur Rotkehlchen, Blaumeise und Kleiber hören, aber am Himmel waren Graureiher, Rabenkrähe, Mäusebussarde, ein roter Milan und ein Schwarm nicht genau erkennbare Zugvögel zu sehen. Nach der gemütlichen Einkehr in der Waldenser-Gemeinde Grossvillars besichtigten wir den Flehinger Tauchstein, eine bemooste Wand, die durch Ablagerungen einer Kalksinterquelle entstand. L. Lipponer    Alle folgenden Bilder von Ingo Pedal

Hohe Tromm  am 16.07.2017

Der Treffpunkt für 12 Interessierte war die Kreidacher Höhe zwischen Siedelsbrunn und Waldmichelbach, von wo uns der Höhenweg = Kunstwanderweg vorbei am Ritterkreuz, einem Sühnekreuz aus dem 30jährigen Krieg, über den höchsten Punkt von 577 m und herrlichen Ausblicken zu dem kleinen Ort Tromm führte. Es begrüßte uns gleich ein rüttelnder Turmfalke und Zilpzalp, Goldammer und Kleiber waren zu hören. Es blühten Blutweiderich, Salbei-Gamander, Leinkraut, Wiesenbärenklau und weitere Wiesenblumen, die viele Schmetterlinge anlockten, wie Kaisermantel, Landkärtchen, Admiral, Feuerfalter, Wiesenvögelchen, Schachbrett, Tagpfauenauge, Ochsenauge und verschiedene Bläulinge. Auch ein seltener Pilz aus der Familie der Stinkmorcheln, die Hundsrute wurde entdeckt. Nach Stärkung in der „Schönen Aussicht“ gingen wir zurück, vorbei am Ireneturm, wo zahlreiche markante Felsgruppen aus Tromm-Granit liegen.    L. Lipponer

Französische Ornithologen-Freunde zu Besuch am 02.08.2017

Catherine Roch und Hugues Dupuich, unsere langjährigen Freunde aus der Partnerschaft mit Evian-les-Bains kamen überraschend zu einem Kurzbesuch zu uns. Sie hatten in Frankfurt zu tun und wollten es nicht versäumen, uns zu sehen. Leider etwas urlaubsgeschwächt konnten wir doch noch einen ansehnlichen Kreis "zusammentrommeln" um die beiden begrüßen zu können und einige Stunden in gemütlicher Runde zu verbringen. (Text: P. Welker / Bilder von P. Welker und Catherine Roch)

Bischofsheimer Wiesen am 15.06.2017

Bei Waibstadt starteten wir am Parkplatz Mühlberg, in dessen Nähe in einem mit Schilf bewachsenen Eisweiher ein Teichrohrsänger zu hören war. Am Wald- und Wiesenrand mit großen Bäumen hörten wir Goldhähnchen, Zilpzalp, Amseln, Buchfink, Mönchsgrasmücke, Zaunkönig, Wacholderdrossel, Singdrossel, Ringeltaube, Rabenkrähe, Buntspecht, Kleiber und sogar eine Nachtigall am Schwarzbach. Wir sahen Graureiher, Bachstelze, Mäusebussard und den Rotmilan am blauen Himmel kreisen und an einem fast trockenen Bachlauf einen kräftig grünen  Laubfrosch. Am Wegrand blühten Sumpf- und Wiesenstorchschnabel, im Wald das Waldbingelkraut und Waldziest. Auf der Orchideenwiese waren die Knabenkräuter schon verblüht, während die Stendelwurz erst noch zum Blühen kommt. Eine Allee mit sehr alten Linden von einem früheren Handelsweg begleitete uns zurück zum Parkplatz.        L. Lipponer

Binnendünen und Sandrasen im Hirschackerwald am 21.05.2017

Das in Baden-Württemberg einmalige Vorkommen von Sanddünen entlang des Oberrheins wird vom NABU im Projekt „Lebensader Oberrhein“ unterstützt, um die biologische Vielfalt zu erhalten. Die Dünen entstanden nach der letzten Eiszeit durch Südwestwind, der den Sand aus dem Schotterbett des Rheins verteilte. Nach Aufgabe des Truppenübungsplatzes im Hirschackerwald wuchsen diese Flächen v. a. durch Traubenkirschen und Robinien schnell zu, so dass Rodungs- und Beweidungsmaßnahmen dies verhindern sollen. Wir sahen auf den Sandflächen den behaarten Sandgünsel, Silbergras, Zypressenwolfsmilch, Hundszunge, dickblättrige Sedumarten, Sonnenröschen, Sandthymian, Kathäusernelke, die noch nicht blühenden Sandstrohblume und Heidekraut und einen Feuerfalter. Neben den eifrig singenden Buchfinken, Rotkehlchen und Mönchsgrasmücken hörten wir auch Buntspecht, Schwarzspecht, Misteldrossel, Singdrossel, Fitis und zweimal den Trauerschnäpper. Dank des mitgebrachten Spektivs konnte uns Nicole Debon auch einen Gartenrotschwanz zeigen, der geduldig auf einer Baumspitze saß. Interessant sahen auch die Raupen einer Gespinstmotte aus, die sich auf Pfaffenhütchen besonders stark ausbreiteten. L. Lipponer

Stunde der Gartenvögel in Kleingemünd am 13.05.2017

 Nach kurzem Regenschauer kam die Sonne wieder raus und 10 Teilnehmer folgten dem Aufruf zur Stunde der Gartenvögel im Kleingemünder Naturschutzgebiet, sogar eine Fotografin von der Rhein-Neckar-Zeitung.  In den Wiesen und alten Streuobstbeständen hörten wir mehrere Amseln und Mönchsgrasmücken, Blaumeise, Kohlmeise, Buchfink, Ringeltaube, Singdrossel, Zaunkönig und Grauspecht. Deutlich mit dem Fernglas zu erkennen waren zwei Neuntöter, die in zwei verschiedenen Revieren ganz oben auf trockenen Ästen saßen. Auch einen Sperber konnten wir bei seinem Flug beobachten und viele zirpende Grillen hören. Auf den Wiesen blühten u.a. Witwenblumen, rote Lichtnelken, Kuckuckslichtnelken und wenige Margeriten über die viele Bläulinge und Aurorafalter flatterten. L. Lipponer

 

Mit Staatssekretärs Baumann im NSG Kleingemünd am 11.04.2017

Der Landtagsabgeordnete und Gemeinderat Hermino Katzenstein hatte den Umwelt-Staatssekretär und ehemaligen NABU-Vorsitzenden von Baden-Württemberg André Baumann eingeladen, das 2013 ausgewiesene Naturschutzgebiet Streuobstwiesen Kleingemünd zu besichtigen. Die Artenvielfalt der Steuobstwiesen hat einen besonderen Stellenwert und Christoph Aly erklärte die wichtige Rolle des seltenen Körnerbockkäfers für die Ausweisung. Weitere seltene Arten sind die Äskulapnatter und Wendehals, aber Wildschweinschäden erschweren den Erhalt der Magerwiesen. Die neu gegründeten Landschaftserhaltungsverbände (LEV) unterstützen die  Pflege und der LEV Rhein-Neckar war auch schon bei einer Dilsberger Steuobstwiese aktiv.   Text: Li Li  und Bilder von Sabine Hebbelmann

Siehe auch: http://hermino-katzenstein.de/wahlkreis/land-macht-sich-stark-fuer-den-schutz-der-heimischen-natur/

Übrigens: Zur "Stunde der Gartenvögel" waren wir wieder dort, siehe "Bildergalerie 2017"

Lerchenverhörung zw. Wiesenbach und Mauer am 09.04.2017

 Beim Parkplatz Kühberghütte war gleich ein Vogelkonzert zu hören von Mönchsgrasmücke, Meisen, Kleiber, Amsel, Zilpzalp und wir sahen rote Eichhörnchen und einen Feldhasen. Bei herrlichem Sonnenschein gingen wir durch die Felder, Wiesen und blühenden Obstbäume bis wir auf den windstillen Hügeln mehrere Feldlerchen bei ihrem steigenden Singflug entdeckten. Ein roter Milan flog dicht über unsere Köpfe, so dass das Gefieder gut zu erkennen war. Weitere Entdeckungen waren Goldammer, Star, Elster, Buchfink, Rabenkrähe, Ringeltaube, Mäusebussard, Kornweihe, Bachstelze, Kohlweißlinge und Tagpfauenauge. Ein besonderes Erlebnis waren die Flüge von zwei Schwarzmilanen und einem Rotmilan. Text von Liese L.  und Bilder von Ingo P.

 

Wintergäste am Altneckar zwischen Schwabenheimer Hof und Ladenburg am 26.02.2017

Mit erfreulich junger Beteiligung gingen 13 Interessierte am Nordufer des Neckars entlang. Gleich vom Parkplatz aus, sah man am gegenüberliegenden Ufer (Naturschutzgebiet Krottenecker) anhand der frisch abgenagten Äste, dass hier Biber aktiv waren. Wir hörten Kohlmeise, Blaumeise, Rabenkrähen, Elstern, Ringeltaube und Nilgans. Ein Graureiher ließ sich gut beobachten und schwimmende Kanadagänse, Stockenten, sowie ein Höckerschwan. Auf Schotterinseln im Fluss saßen viele Lachmöwen und Kormorane. Im nächsten Naturschutzgebiet mit Flachwasserzonen und großen Bäumen sangen Grünfinken, Singdrossel, Grünspecht und einige Halsbandsittiche. Auf einer großen Wiese kurz vor Ladenburg grasten ca. 50 Kanadagänse und ca. 10 Graugänse. Text:  Li Li , Bilder PeWe

Wasservögel-Beobachtung am Neckar am 15.01.2017

Von der Elsenzmündung bis zur Schleuse Neckargemünd reicht unser Beobachtungs- und Zählbereich. Problematisch ist der schwierige bzw. unmögliche Zugang zu den Uferbereichen. Dann müssen die Wasservögel  vom gegenüberliegenden Ufer gezählt  werden. Da es in der Nacht geschneit hatte, war für die Beobachter Vorsicht geboten. Trotzdem konnten viele Möven, Kormorane, Enten, Zwergtaucher und 1 Graureiher beobachtet werden, leider aber auch sehr viele Nilgänse. Das ist jedenfalls mein Eindruck in aller Kürze. Die Zählliste, geführt von Gertraude Debon, kann hier noch veröffentlicht werden.  PeWe

 

Stunde der Wintervögel rund um Waldhilsbach am 06.01.2017

 Bei eiskaltem aber sonnigem Wetter machten sich 8 Teilnehmer auf den Weg zu den Streuobstwiesen um Waldhilsbach, um die Vogelwelt zu erkunden. Am Hilsbach beim alten Schulhaus waren mehrere Amseln, Elstern, Rotkehlchen, Tannenmeise zu sehen und Haussperlinge zu hören. Weiter ging es über knirschenden Schnee zu den alten Obstbaumbeständen, wo sich die Vögel an nicht geernteten Äpfeln bedienten. Es gab Stare, Eichelhäher, Blaumeisen, Kohlmeisen, Kleiber, wieder viele Amseln und Wacholderdrosseln zu bewundern. An einem Garten mit Futterhäuschen, sahen wir auch Grünfinken, Buchfinken, Zaunkönig, Mittelspecht, Buntspecht, Misteldrossel und drei Goldammern tummelten sich gut getarnt an einem Misthaufen neben einem Pferdestall. Mehrere Rabenkrähen, ein Mäusebussard und ein rüttelnder Turmfalke ergänzten die gesichteten Vogelarten dieses Jahr auf 21 Arten.  L. Lipponer

FRAGE: Wer hat Bilder von den Vogel-Sichtungen.?