Neues von den NAJU-Kindern Neckargemünd

09. Die NAJU-Kinder auf der Burg Reichenstein mit "Großputztag" am 16.01.2020    

08. Die NAJU-Kinder beteiligen sich an der "Stunde der Wintervögel" am 09.01.2020     

07. Die NAJU-Kinder unternehmen eine Nachtwanderung am 19.12.2019

06. Die NAJU-Kinder auf dem Neckargemünder Weihnachtsmarkt 07.12.2019   

05. Die NAJU-Kinder backen Stockbrot am 07.11.2019   

04. Die NAJU-Kinder suchen Pilze am 17.10.2019   

03. Die NAJU-Kinder keltern Apfelmost am 12.09.2019   

02. Die NAJU-Kinder erobern den Wald am 04.07.2019  

01. Die NAJU-Kinder treffen sich erstmals im Menzer-Park am 06.06.2019 

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Zum Öffnen einer Bildergalerie einfach auf ein Vorschaubildchen zeigen und die linke Maustaste klicken

Abenteuer auf Burg Sauberstein am 16.01.2020

Anlass für die heutige Aktion waren die vielen Flaschen, die wir beim letzten Mal auf der Burgruine Reichenstein gesehen haben. Nachdem alle Kinder eine NABU Warnweste angezogen hatten, wanderten wir mit Tüten und Arbeitshandschuhen "bewaffnet" in Richtung Burgruine Reichenstein los.

 

Bereits unterwegs waren die Kinder fleißig beim Auflesen von Müll und achtlos weggeworfenen Sachen. Nach getaner Arbeit kletterten die Kinder im Gelände, spielten in Kleingruppen und schaukelten an den mitgebrachten und selbst aufgehängten Seilen (die wir am Ende natürlich wieder mitnahmen). Wieder einmal war die Zeit viel zu schnell um, so dass sich alle einig waren: da gehen wir wieder hin!
                                                                                                                            Birgit Gerlach mit Sandra Maier und Annette Heinks

NAJU-Kindergruppe "Stunde der Wintervögel" am 9. Januar 2020

 

 Heute waren wir, nach einer kleinen Einführung im Menzerpark in Neckargemünd, zwischen 15.45 Uhr und 16.45 Uhr in 3 Gruppen unterwegs:

 

 Drei Kinder waren mit Daniel Lingenhöhl, der uns heute als Vogelexperte unterstützt hat, am Neckar unterwegs. Neben den typischen Wasservögeln, zwei Höckerschwänen, 7 Stockenten,  zwei Nilgänsen, einem Teichhuhn, einem Lachmöwenschwarm mit ca.50 Vögeln und zwei Kormoranen haben sie mit  vier Amsel, fünf Feldsperlingen, vier Kohlmeisen einer Blaumeise und einem Buchfink die meisten Vögel entdeckt.

 

 Die zweite Gruppe machte sich mit vier Kindern und zwei Betreuerinnen in Richtung Burgruine Reichenstein auf. Trotz vielem Gezwitscher ließen sich nur wenige Vögel blicken. Darunter mindestens 5 Kohlmeisen, zwei Rotkehlchen, eine Amsel und ein Eichelhäher. Auf dem Rückweg hatte ein Teil der Gruppe dann noch einen Krähenschwarm aufgescheucht mit 23 Rabenkrähen.

 

 Die kleinste Gruppe mit zwei Kindern und einer Betreuerin ist im Menzerpark geblieben und sie haben dort 4 Amseln, drei Rabenkrähen, drei Kohlmeisen einen Haussperling, ein Rotkehlchen und außerdem einen Buntspecht und einen Kormoran entdeckt.

 

 Nachdem sich alle wieder im Menzerpark eingefunden haben und dort in Efeubeeren natürliches Vogelfutter entdeckt und gepflückt haben, stellte jede Gruppe ihre Ergebnisse der Vogelzählung vor. Die letzten Minuten unseres Gruppentreffens nützten wir für zwei gemeinsame Spiele: wir ahmten einen Vogelschwarm nach und folgten dem Leitvogel über alle Hindernisse. Im zweiten Spiel ging es um einen "Starenschwarm" der sich vor dem Angriff eines "Greifvogels" retten musste. Zwar schafften es alle "Greifvögel" einen "Star" zu erwischen, aber alle anderen konnten jeweils entkommen.

 

 Zum Abschied bekamen alle Kinder noch ein Zählblatt für das Wochenende zum Mitmachen bei der Aktion "Stunde der Wintervögel " mit nach Hause.

 

 Es wäre schön, wenn die Eltern sich mit Ihren Kindern am Wochenende eine Stunde Zeit nehmen könnten, um bei der Aktion mitzumachen. Auf unser nächstes Treffen freue ich mich jetzt schon!

 

Birgit Gerlach

Die NAJU-Kinder unternehmen eine Nachtwanderung, 19.12.2019

 Nach einer Einweisung in unsere überarbeiteten Regeln und dem Justieren der Stirnlampen im Menzerpark, gingen wir in Richtung Kastanienberg los. Trotz ausreichender Beleuchtung im Wohngebiet fiel es noch einigen Kindern schwer, die Lampen auszulassen, was wohl einer gewissen Aufregung geschuldet war. Am Waldrand angekommen, baten wir die Kinder, die Lampen weiterhin aus- und sich auf die Dunkelheit einzulassen. Es dauerte einige Zeit, bis die Kinder merkten, dass die Orientierung im Dunkeln ohne Lampe besser funktioniert, da sich das menschliche Auge  sehr flexibel auch auf schlechte Lichtverhältnisse einstellen kann und man ohne Licht einen sehr viel größeren Bereich wahrnimmt, als mit der Lampe, mit der man den angestrahlten Bereich zwar sehr viel genauer sieht, aber alles andere schwarz wirkt und damit ausgeblendet wird. Annette und ich hatten zuvor Windlichter (Teelichte im Glas ) und elektrische Kerzen (batteriebetrieben, mit Fernbedienung einschaltbar) installiert, anhand derer wir unseren Weg suchten. Ich war selbst erstaunt, wie weit ein so kleines Teelicht im dunklen Wald seinen Schein wirft!  Am Ziel überzeugten dann doch die elektrischen Kerzen, die wir auf eine kleine Tanne gesteckt hatten. Darunter waren ein paar Überraschungen: neben Plätzchen, die Sandra Maier auspackte und Äpfel und Nüsse (aus Gerlachs Haushalt) gab es für jedes Kind ein Tütchen mit einem Vogel-bestimmungsbuch (gespendet vom NABU Neckargemünd). Während wir uns stärkten, las ich zwei Geschichten vor, eine weihnacht-liche (das Hirtenlied) und eine Geschichte über Wölfe. Zurück ging es am Seil über den Neckarsteig; auf dem schmalen, unebenen Pfad waren wir froh, über jede einzelne Stirnlampe und die Kinder glücklich, dass sie die Lampen endlich benützen durften! Wir hoffen, dass es allen Kindern so gut gefallen wie uns Betreuern!

 

Frohe Weihnachten! Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im Neuen Jahr!

 

Text: Sandra Maier, Annette Heinks, Birgit Gerlach,  Fotos von Sandra 

Auf dem Neckargemünder Weihnachtsmarkt am 07.12.2019

 Der Verkauf auf dem Marktplatz am 7. Dezember, war trotz des regnerischen Wetters ein voller Erfolg!! Außer ein paar wenigen Gebäcktüten und Klammern, die durch den Regen durchnässt waren, haben wir alles (!) verkauft !

Herzlichen Dank nochmals an alle fleißigen Helfer(innen)!!

Durch den Verkauf  und die Spenden haben wir jetzt ein kleines  Budget, das laut Kassenwart Kuno Kress vollumfänglich der Jugend, also uns,  für Ausflüge und Materialkosten zur Verfügung steht. 

Euch allen wünsche ich einen schönen 2. Advent und freue mich auf unser nächstes Treffen am Donnerstag! 

Viele Grüße an Kinder und Eltern

Birgit Gerlach

Die NAJU-Kinder backen Stockbrot am Lagerfeuer am 07.11.2019

 Am 7.11.19 hat Frau Gerlach mit der Kindergruppe des NABU Neckargemünd auf dem Gelände des TV Kleingemünd (Schwimmbadstraße)  von 15- 18 Uhr ein kleines Feuer entzündet. In Feuer standen auch die Herzen der Kinder, denn das war etwas ganz Neues und abenteuerlich: Würstchen grillen und Stockbrot im Feuer backen. Alle waren mit "Feuereifer" dabei und danken dem Vorsitzende des TV Kleingemünd für die Bereitstellung des Platzes. Vielleicht kann er eines Tages einige der Kinder als Vereinsmitglieder willkommen heißen.               B.G.

Die NAJU-Pilze suchen Wald-Pilze am 17.10. 2019

 Das Treffen der NAJU-Kinder hatte "Pilze" zum Thema. Außer 14 Kindern kamen  auch einige Erwachsene zum Treffpunkt und begleiteten die Kinder bei der Wanderung, zusammen waren es 24 Teilnehmer. Jeder bekam ein Namensschild und wie immer begann das Treffen mit einem kleinen Vorstellungskreis. Dann hatte Herr Bleek das Wort. Er stellte klar, dass der auf dem Boden sichtbare Pilz nur Fruchtkörper sind. Das Myzel, die Pilzfäden, sind im Boden und das größte auf der Erde bekannte Lebewesen. Pilze sind weder Pflanzen- sie machen keine Photosynthese (brauchen also Pflanzen zum Überleben), noch sind sie Tiere, denn sie bewegen sich nicht fort. Pilze bilden eine eigene Gruppe - die Pilze! Sie versorgen die Bäume mit Mineralstoffen und erhalten von diesen Zucker für ihren Stoffwechsel.

Nach dieser kurzen Einführung von Herrn Bleek ging es auf die Suche nach den "Fruchtkörpern". Bereits am Waldrand wartete ein wunderschöner Steinpilz auf die Sammler. Neben vielen Speisepilzen (besonders Steinpilze, aber auch Parasol, Hexenröhrling, Butter- oder Goldröhrling und Flaschenstäublinge), wuchsen auch giftige Pilze, insbesondere der tödlich giftige Knollenblätterpilz sowie einige Fliegenpilze. Die Kinder lernten schnell, nur die ihnen bekannten Pilze zu pflücken und die anderen, darunter viele Lamellenpilze, stehen zu lassen. Am Ende begutachtete Herr Bleek nochmals alle Pilze, um sicher zu gehen, dass die Kinder nur genießbare Pilze mit nach Hause nahmen.  

Zum Abschluss dankte Gruppenleiterin Gerlach Herrn Bleek für den tollen Einblick in die Welt der Pilze. Auch allen Erwachsenen, die die Kinder begleiteten und in Pilz- oder anderen Fragen als Ansprechpartner zur Verfügung standen.                                                                                                           Text und Fotos: Birgit Gerlach 

Apfelmost selbst keltern am 12. September 2019

 Was dem Pfälzer die Reben, sind dem Odenwälder seine Apfelbäume. Der daraus gepresste und vergorene Saft lagerte einst in den Gewölbekellern der Bauernhäuser als Getränk für die nächsten Monate. Aber auch der frisch gepresste Saft ist eine Köstlichkeit – nicht nur für Kinder.

Um diese ging es aber Birgit Gerlach, Leiterin der Naturschutz-Jugend in Neckargemünd. Fleißig hatten die ihr anvertrauten Kinder (unter 10 Jahren) Äpfel auf der städtischen Wiese beim Schwimmbad eingesammelt. Eine Woche danach ging es ums Keltern.

Eltern und Kinder trafen sich deshalb am Donnerstagnachmittag am Menzer-Park zur Einweisung in die bevorstehende Aktion. Gemeinsam ging es dann zum Dilsberg, wo eine kinderliebe Familie ihren Garten, Pavillon und die erforderlichen Gerätschaften zur Verfügung gestellt hatte.

Die Kinder waren sehr aufgeregt, aber auch mit Feuereifer dabei und haben fleißig mitgeholfen. Beim Äpfel ausschneiden haben manche sehr viel Ausdauer gezeigt, aber Sandra Maier hat durch ihre Erfahrung beim Apfelkuchen-Backen, wohl doch am meisten "weggeschafft"! Außer ein paar kleinen Kratzern an Fingerkuppen gab es keine Verletzungen. Vorsicht muss erlernt werden!

Die Kinder haben Hand in Hand gearbeitet und teilweise in einer, mehreren oder sogar in allen Bereichen des Herstellungsprozesses mitgearbeitet: Waschen, Ausschneiden, Zerkleinern, Mahlen, Pressen und Abfüllen.

 

Sie können wirklich stolz auf das Ergebnis sein, denn 5 1/2 Flaschen (0,7 l) frischer Apfelsaft war die Ausbeute, die natürlich gleich vor Ort probiert werden musste. Der Rest wurde gleichmäßig auf 13 Flaschen verteilt und die Kinder durften diese nach Hause mitnehmen.

Nebenbei wurde eine kleine Apfel-Ausstellung gestaltet. Nach der Verkostung durfte jedes Kind seinen Lieblingsapfel benennen. Testsieger war die Nr. 5, ein „Berner Rosenapfel“.                                  Text: Birgit Gerlach

NAJU-Kinder erobern den Wald am 04.07.2019

 "Heute waren wir mit den Kindern zum 1. Mal im Wald. Wir haben Tipi und Feuerstelle am Kümmelbach gebaut, die Kinder haben als Gruppe agiert und die Zeit verging wie im Flug und als die Kinder gerade richtig mit Spielen beginnen wollten, mussten wir leider aufbrechen! Es hat uns allen richtig Spaß gemacht und alle wollen wieder hin!"         Text: Birgit Gerlach          Fotos: Sandra Maier und Birgit Gerlach

Erstes Treffen der neuen NAJU-Kindergruppe am 06.06.2019

Kinder an die Natur heranführen, sie spielerisch mit Abläufen und Zusammenhängen der Natur bekannt machen - das war die Idee von Birgit Gerlach. Eine Kindergruppe "unter dem Dach des Naturschutzbunds" schwebten ihr vor. Der Traum wurde Wirklichkeit, als Helferinnen gefunden und das Vorhaben unter Eltern und Kindern bekannt wurde. Bei Gruppenfindungs- und Kennenlern-Spielen im Menzerpark machten sich alle untereinander bekannt. 

Text und Fotos: P. Welker