Bildergalerien von 2021

06. Exkursion nach Waldwimmersbach am 11.07.2021

05. Mit Roland und Nicole rund um Gochsheim am 03.07.2021

04. Exkursion den Odenwald am 29.05.2021  
03. Tag der Gartenvögel am Samstag, 08.05.2021 

02. Vorerkundung auf der "Ketscher Rheininsel" am 18.04.2021 

01. Wenn das Forstamt Bäume fällen lässt...    Aufnahmen vom 10.03.2021 

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Exkursion nach Waldwimmersbach am 11.07.2021

Die erfolgreiche Anlage des Feuchtbiotops in Waldwimmersbach, einem Teilort von Lobbach, konnten wir mit eigenen Augen sehen. Direkt am Teichrand fanden wir zwei Libellen im letzten Stadium ihrer Veränderung zum flugfähigen Insekt. Die hügelige Wiesenlandschaft lud zum Weitergehen ein. Viele Blütenpflanzen und seltene Insekten belohnten uns dafür. Die 8 mit dem Smartphone aufgenommenen Bilder in der Galerie sagen mehr als viele Worte.   

Mit Roland und Nicola rund um Gochsheim am 03.07.2021

Nach langer "Corona-Pause endlich wieder hinaus in die Natur - es war herrlich!  Wegen angedrohter Hitze fanden wir zusammen mit Roland Merger einen Ersatztermin, der uns glücklicherweise schönstes Wetter  brachte. 

Auf dem Panoramaweg über der Stadt fanden wir die gelben Kerzen der "Schwarzen Königskerze" und des Odermennig; prächtige Bestände von Wildem Majoran waren von unzähligen Schachbrettfaltern umflattert. Einen Großen Schillerfalter, typischerweise mit Exkrementen beschäftigt fanden wir im weiteren Verlauf der Tour.  

Manches blühende kleine Wunder und einige Schmetterlinge  konnten dabei fotografisch "eingefangen" werden.  Eine kleine Auswahl von Bildern mag einen Eindruck von diesem schönen Exkursionstag  vermitteln. 
Neben  vielen Singvogelstimmen sind 3 ornithologische Highlights erwähnenswert: Der Pirol rief gleich am Startpunkt. Dann ausgiebig singende, gut beobachtbare Gartengrasmücken in einem alten Obstbaumgrundstück und Schwärme von Mauerseglern über der historischen Altstadt. 

Leider fehlt uns uns unsere Schriftführerin Liese Lipponer und ihre einfühlsamen Texte sehr. Wer mag endlich in ihre Fußstapfen treten? Die nächste Mitgliederversammlung steht vor der Tür!                         Text: P. Welker + I. Pedal

 

Exkursion in den Odenwald am 29.05.2021

Wir hatten heute bei bestem Wetter eine wunderbare Exkursion in den östlichen Odenwald.

Landschaft und Botanik gaben ihr Bestes. Ornithologisch waren unter anderem Waldlaubsänger, mehrere Gartenrotschwänze und Goldammern zu hören; ein Neuntöter ließ sich auf seiner Aussichtswarte beobachten.
Schade für jeden, der nicht dabei sein konnte!                                                                                         Text und Bilder: I. Pedal

Tag der Gartenvögel am Samstag, 08.05.2021

laut Exkursionsplan hätte wie in den vergangenen Jahren eine Exkursion zu den Streuobstwiesen stattfinden sollen. Leider machte das "C-Problem" nochmals einen Strich durch diese Planungen. Es gingen aber viele Meldungen von Vogelkennern und Naturschützern ein, die die bekannten Gebiete im Westen von Waldhilsbach, in Wiesenbach oder um Osten von Kleingemünd erkundet haben. Dabei kam eine beeindruckende Liste gesichteter oder am Gesang gehörter Vögel zusammen: 

Buchfink, Mönchsgrasmücke, Rotkehlchen, Turmfalke, Heckenbraunelle, Amsel, Zaunkönig, Zilpzalp, Hausrotschwanz, Ringeltaube, Rabenkrähe, Star, Kohlmeise, Blaumeise, Trauerschnäpper, Singdrossel, Schwarzer Milan, Grünspecht, Mehlschwalbe. 

In diesem Zusammenhang spielt die Anzahl keine Rolle, aber hervorzuheben wäre doch, dass die Anzahl der Mönchsgrasmücken am größten war, ich habe allein in Kleingemünd 10 notiert (Gertraude Debon). 

Leider sind Aufnahmen von Vögeln ohne Teleobjektiv und Stativ schlecht möglich. Deshalb können nur einige Bilder von Wald- und Wiesenpflanzen gezeigt werden.                                                                   PeWe

Vorerkundung auf der "Ketscher Rheininsel" am 18.04.2021

Als Vorerkundung für eine Wiederholung in größerem Kreis - wenn es wieder möglich ist - besuchte eine kleine Abordnung das Schutzgebiet bei Ketsch. Die "Ketscher Rheininsel"  liegt zwischen dem Rheinstrom und einem seiner ehemaligen Altrheinarme. Eine Holzbrücke führt hinüber, dann hat der Besucher die Wahl zwischen vielen Wegen und Pfaden.

Durch die gewaltige Entnahme vieler Bäume verändert sich die Insel aktuell von einer Rheinwald-Insel zu einer Rheinauen-Insel. Damit wird eine neue Sukzession in Gang gesetzt und ein neues ökologisches Gleichgewicht mit neuer Artenzusammensetzung von Pflanzen und Tieren kann sich entwickeln. Schon jetzt beobachten wir Vögel der offenen Parklandschaften, wie den Trauer-Fliegenschnäpper, am Rand der Wiesengebiete. Die Wiesen dienen wohl auch jagdlichen Zwecken. Die Option zum Jagen ist notwendig, weil jederzeit Wildschweine aus dem Gatter oder von außen über den Altrheinarm  ins Gebiet wechseln können.

In jedem Naturschutzgebiet ist es üblich, alte Bäume stehen zu lassen, denn die Rezensenten (z.B. Kerbtiere, Pilze, Mikroorganismen) sind in einer intakten Pflanzenwelt wichtig für die Mineralisation oder den Rückbau der Biomasse. Die Insel ist deshalb ein Refugium für unsere einheimischen Spechte. Allein 5 Arten sahen oder hörten wir. Insgesamt konnten 21 Vogelarten sicher bestimmt werden. Auf den Wiesen finden sich botanische Besonderheiten von uralten Kopfweiden bis zu Orchideen, welche aber erst später im Jahr blühen werden - vielleicht dann, wenn wir die offizielle Vogelstimmen-Wanderung durchführen können. 

Der Rheinwald und die Rheinauen sind sehr artenreiche Lebensräume. Auf der Ketscher Insel sind sie über viele Wege und Pfade zugänglich. Man ist dort immer nah an den singenden Vögeln. Zum Verhören der Vogelrufe bieten sich deshalb viele gute Gelegenheiten. Es ist kein Zufall, dass wir an diesem Sonntag auch den ersten Kuckucksruf hörten. Durch reichlich vorhandene Bildtafeln erfährt der Besucher Vieles  von Tieren und Pflanzen. Auch Kindern wird es am Wildschweingehege mit den Frischlingen bestimmt nicht langweilig.

 

Eine Rettungsaktion war ein paar Tage zuvor im Tal des Forellenbachs erforderlich. Die Salamander querten  die Königstuhlstraße und fielen rasenden Verkehrsteilnehmern zum Opfer. Da half nur, sie behutsam über die Straße zu tragen, denn die aufgestellten Warnschilder und Geschwindigkeitsbegrenzungen wurden von so manchem Möchtegern-Vettel leider missachtet.                                                                                                         Text: H. Idler / P. Welker

Wenn das Forstamt Bäume fällen lässt...                         Feb. 2021

...dann fehlen uns besonders die dicken, alten Riesen, die wir bei unseren Wanderungen, Exkursionen oder Spaziergängen so oft bewundert haben. Wir wundern uns über die brachiale Vorgehensweise und das zurückgelassene Chaos. Die schönen Stämme liegen zum Abtransport bereit - doch wohin und wofür? 

Gut verkauft an die Chinesen, damit wir für teures Geld die daraus hergestellten Möbel "zurückkaufen können"? Wer weiß, die Behörden sehen keinen Erklärungsbedarf - sie handeln "Kraft ihres Amtes".  

Manchmal glaubt man, immer noch im Mittelalter zu leben!                                  Text von P.  Welker, Bilder von I. Pedal