Bildergalerie 2019

08. Zum Schutzgebiet "Sotten" bei Mückenloch am 07.07.2019  

07. In einem Schutzgebiet bei Wiesloch am 16.06.2019   

06. Durch die Hohlwege bei Oberöwisheim am 19.05.2019   

05. "Stunde der Gartenvögel" am Dilsberger Hang am 11.05.2019  

04. In den Sandhäuser Dünen am 28.04.2919 

03. Von der Rainbach zum Hummelberg-Teich am 31.03.2019  

02. NSG Reißinsel und Silberpappel in Mannheim am 24.02.2019 

01. Stunde der Wintervögel zwischen Kleingemünd und Schleuse Neckarsteinach am 06.01.2019 

 

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Zum NSG Sotten bei Mückenloch am 07.07.2019

 Gleich beim Start am „Radschuhbahnhof“ überflog eine Nilgans den Hügel, wir sahen und hörten Rabenkrähen, Bachstelze, Ringeltaube, Dorngrasmücke, Amsel, Goldammer, Stieglitz, Sperling, Buchfink, Kohlmeise und Buntspecht.  Am Himmel zeigten sich roter Milan, Mäusebussard und ein rüttelnder Turmfalke. Im Wald kamen dann Tannenmeise, Zaunkönig, Eichelhäher, Singdrossel, Mönchsgrasmücke und  Zilpzalp dazu. Neben den fast reifen Getreidefeldern gab es einige Felder mit Wiesenblumen, wie Kornblume, Ringelblumen, Borretsch, Klatschmohn, Sonnenblumen, Bienenfreund, Flockenblume, Disteln, Wiesenstorchenschnabel, Wiesenbärenklau und verschiedenen Kleesorten. Schmetterlinge und Insekten waren nur wenige zu sehen, da der Himmel noch bedeckt war. Am Wegesrand blühten Ackerwinde, Zaunwinde, rote und weiße Lichtnelken, Nachtkerze, Steinklee, kleines Springkraut, Hexenkraut, Waldziest, Braunwurz, Odermennig, Wasserdost, Braunelle, Salbei-Gamander, Mauerlattich (gelbblühend), Hasenlattich (lila blühend), Nelkenwurz und Gilbweiderich. Interessant  waren die Samenstände der Ährigen Teufelskralle und die schwarze Beere in der Mitte der Vierblättrigen Einbeere. Die Wiese im Naturschutzgebiet war z.T. schon gemäht und die Teiche mit wasserliebenden Pflanzen stark zugewachsen. An der ehemaligen Saatschule mit den steinernen Wasserbehältern und einem Brunnen, floss das Wasser - trotz der zurückliegenden trockenen Tage - gluckernd in die Tröge.  Text: L. Lipponer 

Exkursion in ein Schutzgebiet bei Wiesloch am 16.06.2019

 Die Wiesen des Schutzgebiets waren zum großen Teil gemäht, trotzdem konnten wir außer den häufig vorkommenden Wiesenblumen, viele seltenere Pflanzenarten erkennen. In dem durch Tonabbau entstandenen Feuchtgebiet mit großem See gibt es Klappertopf, Odermenning, schwarze Königskerze, weißer Beinwell, Hauhechel und Ackerwachtelweizen. Verschiedene Orchideenarten erfreuten besonders die Fotografen, genauso wie die Heuschrecken, Libellen und einige Schmetterlinge. Außer dem Konzert der Wasserfrösche am See, konnten wir folgende Vogel-Arten erkennen: Amsel, Mönchsgrasmücke, Goldammer, Teichrohrsänger, Mehlschwalben, Ringeltaube, Neuntöter, Zilpzalp, Rabenkrähe, Zaunkönig, Graureiher und Stare.  L.Lipponer

Durch die Hohlwege bei Oberöwisheim am 19.05.2019

 Die Kenner des vorderen Kraichgaus, Frau und Herr Merger, führten uns durch die Hohlwege, die durch landwirtschaftliche Nutzung und Abschwemmung in den dicken Lößschichten des Kraichgaus entstanden sind. Am Ortsrand ging es durch Kleingärten und landwirtschaftlichen Anlagen mit Hühnern, Hasen, Ziegen, Schafen, Pferden und Alpakas in die mit Hecken begrenzte und von Hohlwegen durchschnittene Hügellandschaft. Zu hören waren Nachtigall, Star, Ringeltaube, Buchfink, Mönchsgrasmücke, Haussperling, Grünspecht, Kohlmeise, Kuckuck, Rabenkrähe, Kohlmeise, Goldammer, Zilpzalp, Singdrossel, Hausrotschwanz, Pirol und Zaunkönig, am Himmel kreisten Mäusebussard, Rotmilan und Turmfalke. Verschieden große Löcher in  den Lößwänden zeugten von der Tätigkeit kleiner Insekten bis zu Dachsbauten. Am romantischen Pfannwaldsee waren Stockente, Bachstelze, Amsel und eine Schildkröte zu sehen. Im zuführenden Bach gab es durch Kalkablagerungen entstandene Sinter-Stufen. Passend zur Jahreszeit war die Blüte der Wildblumen so vielseitig, angefangen bei den roten und Kuckucks-Lichtnelken, Taubnesseln, Wiesenbocksbart, Klappertopf, Inkarnatklee, Ehrenpreis, Sternmiere, Labkräuter, Akelei, Wiesensalbei, Kornblume, Maiglöckchen, Hornklee, Günsel bis zu den seltenen Knabenkräutern, Waldvögelein, Wachtelweizen, Salomonssiegel, Ackerstiefmütterchen und Erdrauch. Nach gemütlicher Einkehr in Langenbrücken gab es in den angrenzenden Blumenwiesen bei herrlichem Sonnenschein noch einige Schmetterlinge zu beobachten, so dass diese Exkursion sehr erfolgreich endete. L. Lipponer 

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Stunde der Gartenvögel am Dilsberger Hang am 11.05.2019

 Nach einem Regenschauer am Morgen machten sich 7 unentwegte Naturschützer auf den Weg zum Dilsberg, um "Gartenvögel" zu zählen. Vom Allmendweg aus ging es am Hang entlang, vorbei an Gärten und durch Streuobstwiesen mit alten Baumbeständen, ständig begleitet von herrlichem Vogelgesang. Entlang der Stadtmauer, der Friedenslinde und dem Kommandantenhaus umrundeten wir die Bergfestung mit interessanten Ausblicken rundum. Erfahrene Vogelkenner konnten mit guten Ohren die Vögel orten und mit scharfen Augen und den Ferngläsern 22 Arten erkennen: In einer Stunde zählten wir 7 Buchfinken, 8 Mönchsgrasmücken, 1 Elster, 2 Gartenrotschwänze, 4 Kohlmeisen, 1 Turmfalke, 2 Mauersegler, 8 Amseln, 1 Zilpzalp, ca. 5 Stare, 4 Rabenkrähen, 1 Trauerschnäpper, 1 Mäusebussard, 1 Buntspecht, 1 Ringeltaube, 1 Grünspecht, 1 Eichelhäher und 1 Heckenbraunelle. In einer weiteren Stunde kamen hinzu: 4 Mönchsgrasmücken, ca.12 Stare, 5 Buchfinken, 5 Rabenkrähen, 1 Mäusebussard, ca. 9 hochfliegende Schwalben und Mauersegler, 1 Buntspecht, 1 Ringeltaube, 1 Kohlmeise, 1 Hausrotschwanz, 1 Schwarzmilan, 4 Amseln und 1 Blaumeise.                           Text von Liese Lipponer

In den Sandhäuser Dünen am 28.04.2019

 Bei unsicherer Wetterlage wurde kurzfristig die Exkursionsplanung vom NSG Biedensand bei Lampertheim in die Sandhäuser Dünen verlegt. Die Binnendünen entstanden nach Ende der letzten Eiszeit durch Sandablagerungen des Rheins und Windtransport Richtung Osten. Wir starteten direkt am Ortsrand Sandhausen im Naturschutzgebiet Pferdstrieb, in dem nur durch regelmäßige Pflegemaßnahmen die seltenen Pflanzen erhalten werden können. Zu den an Sandboden angepassten Pflanzen gehören Reiherschnabel, Hundszunge und Erdrauch, aber auch blühender Weißdorn, Kiefern, weiße und rote Lichtnelken, Sternmiere, Zypressenwolfsmilch, Salomonssiegel, Pfaffenhütchen (schon teilweise mit Gespinstmotten eingesponnen), Schöllkraut, Knoblauchsrauke. Blühende Maiglöckchen und Ginster erfreuten unser Auge. Wir wurden begleitet vom Singen zahlreicher Mönchsgrasmücken, Kohlmeisen, Buchfinken, Singdrossel, Zilpzalp und Amseln. Ein Schwarzspecht flog direkt vor uns auf, wir sahen Kleiber, Rabenkrähe, Mäusebussard, Ringeltaube, ein Paar Hohltauben und ein Eichhörnchen. Bei beginnendem Regen kehrten wir rechtzeitig im Landgut Lingental ein und wanderten um die beiden Teiche, in denen sich unzählige Kaulquappen tummelten.                        Text: L. Lipponer,   Bilder: I. Pedal

Von der Rainbach zum Hummelberg-Teich am 31.03.2019

Diesmal ging die Exkursion in heimischen Gefilden von Rainbach, wo einige Kanadagänse am Neckar unterwegs waren, durchs Herrbachtal zum Teich am Hummelberg, der von der Ortsgruppe vor mehr als 30 Jahren angelegt worden war. Wir kamen vorbei an der Lochmühle, die bis in die 60iger Jahre in Betrieb war und seit über 200 Jahren in Familienbesitz ist, am ehemaligen Klärwerk, wo jetzt eine Pumpstation für den Abwassertransport untergebracht ist, am Gedenkstein für die 1368 aufgegebene Ansiedlung Reitenberg und an einer Brunnenstube aus dem 13. Jahrhundert. Ein reicher Vogelgesang begleitete uns auf dem Weg durch Wald und Wiesen. Mönchsgrasmücke, Kohlmeise, Blaumeise, Hausrotschwanz, Heckenbraunelle, Zaunkönig, Rotkehlchen, Singdrossel, Ringeltaube, Sommergoldhähnchen, Kleiber, Zilpzalp, Buchfink, Grünspecht, Rabenkrähe, Star, roter Milan, Mäusebussard, Stockente und Goldammer waren zu hören und zu sehen.
Dank des herrlichen Sonnenscheins blühten schon Wiesenschaumkraut, rote Taubnessel, Buschwindröschen, Veilchen, Scharbockskraut und Huflattich. Zitronenfalter, Aurorafalter, Tagpfauenauge und vermutlich C-Falter flatterten umher. Nachdem der Teich im letzten heißen Sommer ausgetrocknet war, ist er jetzt wieder gut mit Wasser und Leben gefüllt, was wir anhand von Laichklumpen des Wasserfroschs und von Laichschnüren einiger  Erdkröten erkennen konnten.
Text: Liese Lipponer,   Bilder: Ingo Pedal

Zum NSG Reißinsel und NSG Silberpappel am 24.02.2019

 Dank der Schenkung von Carl Reiß an die Stadt Mannheim wurde das Gebiet in einer Rheinschlinge zum Naturschutzgebiet. Begrenzt durch den Bellenkrappen und außerhalb des Rheindamms liegend, wird es regelmäßig überflutet. Es gibt eine Streuobstwiese mit vielen Apfelsorten und den Bannwald mit sehr beeindruckenden alten Bäumen, auch mit „Brettwurzeln“, die Bäumen in überfluteten Auen mehr Standfestigkeit geben. Von den vielen Vogelarten, die dort brüten, sahen wir Halsbandsittich, Buchfink, Eichelhäher, Kohlmeise, Ringeltaube, Türkentaube, Star, Rabenkrähe, Mäusebussard, Buntspecht, Amsel, Kanadagans, Nilgans, Höckerschwan, Stockente, Grünspecht, Buntspecht, Kleiber. Nach gemütlicher Einkehr gingen wir bei herrlichem Sonnenschein durch das Naturschutzgebiet Silberpappel und fanden schon blühende Blausterne (Scilla bifolia), die typischen Frühblüher des Auenwalds.     Liese Lipponer 

Stunde der Wintervögel auf dem Leinpfad am 06.01.2019

Bei Nieselregen hatten sich 11 Teilnehmer und der Pressefotograf "Alex" am Treffpunkt bei der Eisenbahnbrücke eingefunden. Gleich am Parkplatz sahen wir 14 Lachmöwen auf dem Neckar, weiter am Ufer entlang 2 Mittelmeermöwen, 6 Kohlmeisen, 3 Blaumeisen, 4 Amseln und 4 Distelfinken.  Innerhalb der 1. Stunde bis zur Landesgrenze waren auch 3 Rabenkrähen, 4 Nilgänse, 2 Höckerschwäne und 14 Stockenten zu beobachten. In der 2. Stunde hörten und sahen wir 1 Rotkehlchen, 1 Kolkrabe, 7 Amseln, 6 Kohlmeisen, 2 Blaumeisen, mehr als 40 Lachmöwen und ca. 15 Kormorane z.T. fliegend, schwimmend oder auf dem gegenüberliegenden Baum an der Neckarschleife sitzend.  Auch 11 Stockenten, 2 Höckerschwäne, 9 Nilgänse und 21 Kanadagänse hielten sich auf dem Neckar in Richtung Schleuse auf und 1 Elster und 2 Rabenkrähen ergänzten unsere Beobachtung, so dass wir trotz des trüben Wetters und dank der Wasservögel auf 15 verschiedene Vogelarten kamen. L. Lipponer