Bildergalerie 2019

13. Auf der "via naturae" am 27.10.2019 

12. European Bird Watch Day (Vogelzählung) am 06.10.2019 

11. Von Neustadt / Weinstraße zur Wolfsburg am 27.09.2019 

10. Seltene Gäste am 21.09.2019  

09. Fledermausbeobachtungsgang am 24.08.2019  

08. Zum Schutzgebiet "Sotten" bei Mückenloch am 07.07.2019   

07. In einem Schutzgebiet bei Wiesloch am 16.06.2019   

06. Durch die Hohlwege bei Oberöwisheim am 19.05.2019   

05. "Stunde der Gartenvögel" am Dilsberger Hang am 11.05.2019  

04. In den Sandhäuser Dünen am 28.04.2919 

03. Von der Rainbach zum Hummelberg-Teich am 31.03.2019  

02. NSG Reißinsel und Silberpappel in Mannheim am 24.02.2019 

01. Stunde der Wintervögel zwischen Kleingemünd und Schleuse Neckarsteinach am 06.01.2019 

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Auf der Via Naturae am 26.10.2019

Mit dem Bus nach Heidelberg und der Standseilbahn auf den Königstuhl - das waren die Erleichterungen an diesem Tag, die sich die Naturschützer gönnten.  Nicht zu vergessen das untadelige Wetter, das die bunten Herbstblätter leuchten lies. In dem nach wochenlangem Regen feuchten Wald waren überall die schönsten Pilze zu entdecken.  Vom Linsenteicheck aus führt der Rundweg Via Naturae auf der anderen Talseite zurück auf die Kuppe des "Königstuhl". Die Naturschützer jedoch, geleitete der Linsenteichweg mählich hinunter in die Stadt an der Elsenzmündung.                                                                                                                                  Text: Peter Welker

European Birdwatch Day am 06.10.2019

Bei bedecktem Himmel fanden sich 5 Unentwegte ein, um über den Feldern zwischen Wiesenbach und Mauer nach Zugvögeln Ausschau zu halten. Zuerst fielen mehrere Rabenkrähen auf, ein Schwarm von 12 Stadttauben und 4 einzelne Ringeltauben, dann zwei Turmfalken auf einem Strommasten, später einen davon rüttelnd nach Nahrung suchen. Auch 3 Eichelhäher, 1 Elster, 2 Blaumeisen, 2 Mehlschwalben, 3 Stare und mehrere Finkenschwärme, die bei näherer Betrachtung als Buchfinken erkannt wurden. Besonders beeindruckend waren 3 Lerchen und 4 Rotmilane. Am Wegesrand blühten rote und weiße Lichtnelken, wilder Majoran, Jakobskreuzkraut, Wiesenstorchenschnabel und vielseitiger war ein breiter Randstreifen neben einem Zuckerrübenfeld mit leuchtend blauen Kornblumen, Sonnenblumen, Ringelblumen und verschiedene Sorten Klee und Tagetes. Trotz einsetzendem Regen war diese Beobachtung relativ erfolgreich. L. Lipponer

Von Neustadt/Weinstraße zur Wolfsburg am 27.09.2019

Kurzum - meistens hatten wir einen leichten Landregen. Wir hatten nur einen Trost: Das Land braucht den Regen! Und dieser begleitete uns die 4 km hinauf zur Höhenburg, deren Anfänge auf das 12. Jh. zurückgehen. Die Ruine liegt auf einem schmalen Bergsporn und ist wegen dessen gestreckten Form bei einer Länge von etwa 140 m nur etwa 30 m breit. Zweimal zerstört (in den Bauernkriegen und im Erbfolgekrieg), sind die Reste der Burg auf schmalem Grat von einem Heimatverein inzwischen gesichert worden. Schöne Aussichten auf die Stadt und das Tal des Speyer-Bachs waren der Lohn für unsere Anstrengungen. Wolfgang konnte viele Pflanzen am Wegesrand bestimmen und den Wissensdurst der Wanderer damit stillen. Wieder unten in der sehenswerten Altstadt von Neustadt wurden die physischen Kräfte im Gasthaus Zur Post bald wiederhergestellt.         Text P.  Welker 

"Unkraut" im Garten lockt Vögel an! Seltene Gäste am 21.09.2019

Die Wilde Karde, auch Kratzdistel genannt, ist für ist für ordnungsliebende Gärtner gewiss ein Dorn im Auge.  Seitdem ich mir vor Jahren eine Karde mitgenommen und die Samen im Garten ausgestreut habe, kommen jedes Jahr einige Pflanzen hoch. Solange die Pflanze grün und der Samenstand von einem lila Blütenkranz umgeben ist, sieht sie wirklich beeindruckend aus. Deshalb darf sie in meinem Garten wachsen, denn überhand genommen hat die Kratzdistel bisher nie. Auch wenn die Pflanze vertrocknet ist und einen hellbraune Farbe angenommen hat, darf sie stehen bleiben, denn jetzt wird es interessant! Und tatsächlich, heute kamen die lang erwarteten Besucher! Man muss kein großer Kenner sein, um diese bunten Vögel zu erkennen. 

Fledermausbeobachtungsgang am 24.08.2019

 Zur internationalen Batnight 2019 hatte die NABU-Gruppe Neckargemünd erstmals eine Beobachtung mit Bat-Detektor. Die Ultraschall-Laute der Fledermäuse werden in einem Bereich von etwa 20 bis zu 140 Kilohertz (kHz) erzeugt und jede Art nutzt bestimmte Frequenzbereiche, die für den Menschen nicht wahrnehmbar sind, jedoch der Bat-Detektor in hörbare Laute umwandeln kann. 11 interessierte Teilnehmer wurden von Hartmut Idler zunächst durch die historische Altstadt geführt, aber erst im Batzenhäuselweg wurden die ersten fliegenden Fledermäuse gesichtet und Ortungslaute von 2 Arten bei 43 und 48 kHz gehört. Auch unter der Blechabdeckung eines Hausdaches wurden Soziallaute bei 19-25 kHz angezeigt. Aus der Frequenzmessung kann mittels eines Handbuchs die Art der Fledermäuse bestimmt werden. 

Fledermäuse konnten bis vor 20 Jahren noch recht häufig in Neckargemünd bei ihrem Beuteflug beobachtet werden. Inzwischen ist die Situation der Fledermäuse deutlich schlechter geworden. Aus der mittelalterlichen Stadt mit alten Gebäuden, die mit Luftdurchlässen und Nischen etlichen Fledermaus- und Vogelarten Heimstätten boten, ist eine weitgehend sanierte Stadt mit Neubaugebieten geworden, wobei auf wärmetechnische Optimierung geachtet wurde. Die vormals artenreiche Fledermausfauna wurde zusätzlich durch den Niedergang der Insektenwelt getroffen. Eine Zwergfledermaus-Kolonie hatte zunächst unter dem umlaufenden Blechen der Wohnblocks im Batzenhäuselweg eine neue Heimat gefunden. Davon existieren jetzt nur noch einzelne versprengte Gruppen.
Eine kleine Gruppe von 12 Fledermäusen hatte jetzt in einer bauchigen Vase Zuflucht gefunden. Der Wohnungseigentümer machte die Teilnehmer der Exkursion darauf aufmerksam. 10 der Tiere konnten gerettet und aus nächster Nähe beobachtet werden – das war ein ganz besonderes Erlebnis für die Teilnehmer der
BATNIGHT-Exkursion. Vor Aufregung drückte niemand auf den Auslöser! Weiter ging es zur Eisenbahnbrücke, wo unter der Beleuchtung einige Nachtfalter zu sehen waren und die Brückenkreuzspinnen mit ihren kunstvollen Netzen besonders auffielen. 

 

Was kann für Fledermäuse und Vögeln getan werden? Hartmut Idler vom NABU meint:  
1. Voraussetzung sind blütenreiche Gärten, Wiesen und Sträucher, die Insekten Nahrung bieten. Insekten sind die Nahrungsquelle für Fledermäuse und auch für Vögel.
2. Voraussetzung sind Nistmöglichkeiten. Sie können auch in Neubaugebieten durch sog. Niststeine geschaffen werden. Alternativ sind Fledermaus-Nistkästen auf dem Markt.
                        Auch kleine Schritte helfen und sind ein Beitrag zum Erfolg!

Nur wenn diese Voraussetzungen geschaffen und die natürlichen ökologischen Lebenskreisläufe wiederbelebt werden, wenn der Natur um unsere Stadt der notwendige Raum gelassen wird, kann unseren Mitgeschöpfen auf Dauer geholfen werden.  Damit erreichen wir auch Positives für die Menschen, denn für viele ist intakte Natur und gesundes Klima eine Voraussetzung für ihr Lebensglück.
     Text von Liese Lipponer und Hartmut Idler

Zum NSG Sotten bei Mückenloch am 07.07.2019

 Gleich beim Start am „Radschuhbahnhof“ überflog eine Nilgans den Hügel, wir sahen und hörten Rabenkrähen, Bachstelze, Ringeltaube, Dorngrasmücke, Amsel, Goldammer, Stieglitz, Sperling, Buchfink, Kohlmeise und Buntspecht.  Am Himmel zeigten sich roter Milan, Mäusebussard und ein rüttelnder Turmfalke. Im Wald kamen dann Tannenmeise, Zaunkönig, Eichelhäher, Singdrossel, Mönchsgrasmücke und  Zilpzalp dazu. Neben den fast reifen Getreidefeldern gab es einige Felder mit Wiesenblumen, wie Kornblume, Ringelblumen, Borretsch, Klatschmohn, Sonnenblumen, Bienenfreund, Flockenblume, Disteln, Wiesenstorchenschnabel, Wiesenbärenklau und verschiedenen Kleesorten. Schmetterlinge und Insekten waren nur wenige zu sehen, da der Himmel noch bedeckt war. Am Wegesrand blühten Ackerwinde, Zaunwinde, rote und weiße Lichtnelken, Nachtkerze, Steinklee, kleines Springkraut, Hexenkraut, Waldziest, Braunwurz, Odermennig, Wasserdost, Braunelle, Salbei-Gamander, Mauerlattich (gelbblühend), Hasenlattich (lila blühend), Nelkenwurz und Gilbweiderich. Interessant  waren die Samenstände der Ährigen Teufelskralle und die schwarze Beere in der Mitte der Vierblättrigen Einbeere. Die Wiese im Naturschutzgebiet war z.T. schon gemäht und die Teiche mit wasserliebenden Pflanzen stark zugewachsen. An der ehemaligen Saatschule mit den steinernen Wasserbehältern und einem Brunnen, floss das Wasser - trotz der zurückliegenden trockenen Tage - gluckernd in die Tröge.  Text: L. Lipponer 

Exkursion in ein Schutzgebiet bei Wiesloch am 16.06.2019

 Die Wiesen des Schutzgebiets waren zum großen Teil gemäht, trotzdem konnten wir außer den häufig vorkommenden Wiesenblumen, viele seltenere Pflanzenarten erkennen. In dem durch Tonabbau entstandenen Feuchtgebiet mit großem See gibt es Klappertopf, Odermenning, schwarze Königskerze, weißer Beinwell, Hauhechel und Ackerwachtelweizen. Verschiedene Orchideenarten erfreuten besonders die Fotografen, genauso wie die Heuschrecken, Libellen und einige Schmetterlinge. Außer dem Konzert der Wasserfrösche am See, konnten wir folgende Vogel-Arten erkennen: Amsel, Mönchsgrasmücke, Goldammer, Teichrohrsänger, Mehlschwalben, Ringeltaube, Neuntöter, Zilpzalp, Rabenkrähe, Zaunkönig, Graureiher und Stare.  L.Lipponer

Durch die Hohlwege bei Oberöwisheim am 19.05.2019

 Die Kenner des vorderen Kraichgaus, Frau und Herr Merger, führten uns durch die Hohlwege, die durch landwirtschaftliche Nutzung und Abschwemmung in den dicken Lößschichten des Kraichgaus entstanden sind. Am Ortsrand ging es durch Kleingärten und landwirtschaftlichen Anlagen mit Hühnern, Hasen, Ziegen, Schafen, Pferden und Alpakas in die mit Hecken begrenzte und von Hohlwegen durchschnittene Hügellandschaft. Zu hören waren Nachtigall, Star, Ringeltaube, Buchfink, Mönchsgrasmücke, Haussperling, Grünspecht, Kohlmeise, Kuckuck, Rabenkrähe, Kohlmeise, Goldammer, Zilpzalp, Singdrossel, Hausrotschwanz, Pirol und Zaunkönig, am Himmel kreisten Mäusebussard, Rotmilan und Turmfalke. Verschieden große Löcher in  den Lößwänden zeugten von der Tätigkeit kleiner Insekten bis zu Dachsbauten. Am romantischen Pfannwaldsee waren Stockente, Bachstelze, Amsel und eine Schildkröte zu sehen. Im zuführenden Bach gab es durch Kalkablagerungen entstandene Sinter-Stufen. Passend zur Jahreszeit war die Blüte der Wildblumen so vielseitig, angefangen bei den roten und Kuckucks-Lichtnelken, Taubnesseln, Wiesenbocksbart, Klappertopf, Inkarnatklee, Ehrenpreis, Sternmiere, Labkräuter, Akelei, Wiesensalbei, Kornblume, Maiglöckchen, Hornklee, Günsel bis zu den seltenen Knabenkräutern, Waldvögelein, Wachtelweizen, Salomonssiegel, Ackerstiefmütterchen und Erdrauch. Nach gemütlicher Einkehr in Langenbrücken gab es in den angrenzenden Blumenwiesen bei herrlichem Sonnenschein noch einige Schmetterlinge zu beobachten, so dass diese Exkursion sehr erfolgreich endete. L. Lipponer 

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Stunde der Gartenvögel am Dilsberger Hang am 11.05.2019

 Nach einem Regenschauer am Morgen machten sich 7 unentwegte Naturschützer auf den Weg zum Dilsberg, um "Gartenvögel" zu zählen. Vom Allmendweg aus ging es am Hang entlang, vorbei an Gärten und durch Streuobstwiesen mit alten Baumbeständen, ständig begleitet von herrlichem Vogelgesang. Entlang der Stadtmauer, der Friedenslinde und dem Kommandantenhaus umrundeten wir die Bergfestung mit interessanten Ausblicken rundum. Erfahrene Vogelkenner konnten mit guten Ohren die Vögel orten und mit scharfen Augen und den Ferngläsern 22 Arten erkennen: In einer Stunde zählten wir 7 Buchfinken, 8 Mönchsgrasmücken, 1 Elster, 2 Gartenrotschwänze, 4 Kohlmeisen, 1 Turmfalke, 2 Mauersegler, 8 Amseln, 1 Zilpzalp, ca. 5 Stare, 4 Rabenkrähen, 1 Trauerschnäpper, 1 Mäusebussard, 1 Buntspecht, 1 Ringeltaube, 1 Grünspecht, 1 Eichelhäher und 1 Heckenbraunelle. In einer weiteren Stunde kamen hinzu: 4 Mönchsgrasmücken, ca.12 Stare, 5 Buchfinken, 5 Rabenkrähen, 1 Mäusebussard, ca. 9 hochfliegende Schwalben und Mauersegler, 1 Buntspecht, 1 Ringeltaube, 1 Kohlmeise, 1 Hausrotschwanz, 1 Schwarzmilan, 4 Amseln und 1 Blaumeise.                           Text von Liese Lipponer

In den Sandhäuser Dünen am 28.04.2019

 Bei unsicherer Wetterlage wurde kurzfristig die Exkursionsplanung vom NSG Biedensand bei Lampertheim in die Sandhäuser Dünen verlegt. Die Binnendünen entstanden nach Ende der letzten Eiszeit durch Sandablagerungen des Rheins und Windtransport Richtung Osten. Wir starteten direkt am Ortsrand Sandhausen im Naturschutzgebiet Pferdstrieb, in dem nur durch regelmäßige Pflegemaßnahmen die seltenen Pflanzen erhalten werden können. Zu den an Sandboden angepassten Pflanzen gehören Reiherschnabel, Hundszunge und Erdrauch, aber auch blühender Weißdorn, Kiefern, weiße und rote Lichtnelken, Sternmiere, Zypressenwolfsmilch, Salomonssiegel, Pfaffenhütchen (schon teilweise mit Gespinstmotten eingesponnen), Schöllkraut, Knoblauchsrauke. Blühende Maiglöckchen und Ginster erfreuten unser Auge. Wir wurden begleitet vom Singen zahlreicher Mönchsgrasmücken, Kohlmeisen, Buchfinken, Singdrossel, Zilpzalp und Amseln. Ein Schwarzspecht flog direkt vor uns auf, wir sahen Kleiber, Rabenkrähe, Mäusebussard, Ringeltaube, ein Paar Hohltauben und ein Eichhörnchen. Bei beginnendem Regen kehrten wir rechtzeitig im Landgut Lingental ein und wanderten um die beiden Teiche, in denen sich unzählige Kaulquappen tummelten.                        Text: L. Lipponer,   Bilder: I. Pedal

Von der Rainbach zum Hummelberg-Teich am 31.03.2019

Diesmal ging die Exkursion in heimischen Gefilden von Rainbach, wo einige Kanadagänse am Neckar unterwegs waren, durchs Herrbachtal zum Teich am Hummelberg, der von der Ortsgruppe vor mehr als 30 Jahren angelegt worden war. Wir kamen vorbei an der Lochmühle, die bis in die 60iger Jahre in Betrieb war und seit über 200 Jahren in Familienbesitz ist, am ehemaligen Klärwerk, wo jetzt eine Pumpstation für den Abwassertransport untergebracht ist, am Gedenkstein für die 1368 aufgegebene Ansiedlung Reitenberg und an einer Brunnenstube aus dem 13. Jahrhundert. Ein reicher Vogelgesang begleitete uns auf dem Weg durch Wald und Wiesen. Mönchsgrasmücke, Kohlmeise, Blaumeise, Hausrotschwanz, Heckenbraunelle, Zaunkönig, Rotkehlchen, Singdrossel, Ringeltaube, Sommergoldhähnchen, Kleiber, Zilpzalp, Buchfink, Grünspecht, Rabenkrähe, Star, roter Milan, Mäusebussard, Stockente und Goldammer waren zu hören und zu sehen.
Dank des herrlichen Sonnenscheins blühten schon Wiesenschaumkraut, rote Taubnessel, Buschwindröschen, Veilchen, Scharbockskraut und Huflattich. Zitronenfalter, Aurorafalter, Tagpfauenauge und vermutlich C-Falter flatterten umher. Nachdem der Teich im letzten heißen Sommer ausgetrocknet war, ist er jetzt wieder gut mit Wasser und Leben gefüllt, was wir anhand von Laichklumpen des Wasserfroschs und von Laichschnüren einiger  Erdkröten erkennen konnten.
Text: Liese Lipponer,   Bilder: Ingo Pedal

Zum NSG Reißinsel und NSG Silberpappel am 24.02.2019

 Dank der Schenkung von Carl Reiß an die Stadt Mannheim wurde das Gebiet in einer Rheinschlinge zum Naturschutzgebiet. Begrenzt durch den Bellenkrappen und außerhalb des Rheindamms liegend, wird es regelmäßig überflutet. Es gibt eine Streuobstwiese mit vielen Apfelsorten und den Bannwald mit sehr beeindruckenden alten Bäumen, auch mit „Brettwurzeln“, die Bäumen in überfluteten Auen mehr Standfestigkeit geben. Von den vielen Vogelarten, die dort brüten, sahen wir Halsbandsittich, Buchfink, Eichelhäher, Kohlmeise, Ringeltaube, Türkentaube, Star, Rabenkrähe, Mäusebussard, Buntspecht, Amsel, Kanadagans, Nilgans, Höckerschwan, Stockente, Grünspecht, Buntspecht, Kleiber. Nach gemütlicher Einkehr gingen wir bei herrlichem Sonnenschein durch das Naturschutzgebiet Silberpappel und fanden schon blühende Blausterne (Scilla bifolia), die typischen Frühblüher des Auenwalds.     Liese Lipponer 

Stunde der Wintervögel auf dem Leinpfad am 06.01.2019

Bei Nieselregen hatten sich 11 Teilnehmer und der Pressefotograf "Alex" am Treffpunkt bei der Eisenbahnbrücke eingefunden. Gleich am Parkplatz sahen wir 14 Lachmöwen auf dem Neckar, weiter am Ufer entlang 2 Mittelmeermöwen, 6 Kohlmeisen, 3 Blaumeisen, 4 Amseln und 4 Distelfinken.  Innerhalb der 1. Stunde bis zur Landesgrenze waren auch 3 Rabenkrähen, 4 Nilgänse, 2 Höckerschwäne und 14 Stockenten zu beobachten. In der 2. Stunde hörten und sahen wir 1 Rotkehlchen, 1 Kolkrabe, 7 Amseln, 6 Kohlmeisen, 2 Blaumeisen, mehr als 40 Lachmöwen und ca. 15 Kormorane z.T. fliegend, schwimmend oder auf dem gegenüberliegenden Baum an der Neckarschleife sitzend.  Auch 11 Stockenten, 2 Höckerschwäne, 9 Nilgänse und 21 Kanadagänse hielten sich auf dem Neckar in Richtung Schleuse auf und 1 Elster und 2 Rabenkrähen ergänzten unsere Beobachtung, so dass wir trotz des trüben Wetters und dank der Wasservögel auf 15 verschiedene Vogelarten kamen. L. Lipponer